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Die rund einhundert Funde, die 2001, meist in Fragmenten, aus dem Grab T1 geborgen wurden, und ebenso die vergleichbaren Stücke, die man 2005 aus dem Grab T20 holte, zeigen deutlich das Interesse, das die Xiongnu an Edelmetall hatten. Dabei scheinen die kostbaren Materialien den höheren Würdenträgern vorbehalten gewesen zu sein. Sie zierten den Sarg und schmückten den Toten. Zur Verzierung wurde auf einer organischen oder metallischen Grundlage dünnes Blattgold angebracht, das genau dem Relief und den Konturen des Dekors entsprach. Der Schmuck des Toten hingegen wurde aus dickerem Blech gehämmert. Weitere Techniken, die die Goldschmiede der Xiongnu verwendeten, sind die Granulation und Intarsie.. 


Um die Zusammensetzung und die Herkunft des Goldes zu bestimmen, arbeitet das Zentrum der Forschung und der Restauration der Museen von Frankreich mit dem AGLAE Teilchenbeschleuniger (Accelerateur Grand Louvre d’Analyse Elementaire), wobei sie zwei bestimmte Methoden an anwendet: die PIXE-Methode, die mithilfe der Röntgenstrahlung von Protonenbündeln die winzigsten Bestandteile des Goldes erkennt und die PIGE-Methode, die die Gammastrahlen bündelt, um die Zusammensetzung des Goldes zu enthüllen.


Auf diese Weise wurden bereits 200 Analysen durchgeführt, deren Ergebnisse gezeigt haben, dass das verwendete Gold wahrscheinlich aus alluvialen Böden stammt. Wir können annehmen, dass es sich um Flussgold handelt und dass die Xiongnu Goldwäscherei betrieben.



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