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Innerhalb der Grabinventare nehmen Metallgegenstände aus Eisen und Kupferlegierungen mehr als 50 % ein. In den einfachsten Bestattungen waren diese Beigaben entweder in einem speziellen Bereich nördlich des Sarges oder im Sarg selbst, an der Seite des Verstorbenen, niedergelegt, vor allem, wenn es sich um Waffen oder Trachtbestandteile handelte. In den beiden monumentalen Grabanlagen T1 und T20 wurden die Metallgegenstände einmal in einem Bereich inmitten der Verfüllung deponiert und das andere Mal direkt in der Grabkammer. 


Diese Funde, die absichtlich zerstört worden waren, wurden im Labor analysiert. Sie wurden geröntgt und unter dem optischen Mikroskop untersucht: man analysierte die Elemente mit einem elektronischen Mikroskop und untersuchte das Metall mit einer Castaing Mikrosonde. Die Untersuchung dieser Artefakte hilft uns nicht nur, unser Wissen ihrer grundlegenden Materialien und wie diese sich in der Zeit, in der sie in der Erde lagen, verändert haben, zu erweitern, sondern informiert uns auch darüber, wie die Gegenstände hergestellt wurden. Die im Hinblick auf die Konservierung und Restaurierung eingeleitete metallurgische Begutachtung erweitert unsere Kenntnis der Metallverarbeitung kontinuierlich. In manchen Fällen können wir dadurch sogar Rekonstruktionen in Betracht ziehen.




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